Was wie ein Staatszerfall beginnt, strickt sich fort zu einer Kette von Kriegen: Slowenien, Kroatien, Bosnien, Kosovo. Unsere Historiker Michael Schreiber und Ralf Grabuschnig ordnen die Eskalation in Jugoslawien ein, sprechen über Nationalismen, „ethnische Säuberungen“ und die Rolle internationaler Akteure. U hrvatskom dijelu podcasta opiše Stanko Horvath kako je on doživio boj u Zagrebu kot študent.
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Themen der Episode
- Recap Folge 1: Jugoslawiens Zerfallskriege und der Weg dorthin
- Der Aufstieg Miloševićs und die Wurzeln des Konflikts
- Der Zehn-Tage-Krieg: Sloweniens Weg in die Unabhängigkeit
- Vukovar, Krajina und Operation Sturm/Oluja: Der Krieg in Kroatien
- Ethnische Säuberung und Dayton: Der brutale Krieg in Bosnien
- Kosovo-Krieg, Mazedonien und das Ende der Ära Milošević
- Die tragischen Langzeitfolgen der Kriege und der Blick in die Zukunft
Man kann sagen, dass Milošević in den 90er Jahren vier Kriege gestartet hat. Und oft wird dann die Pointe gebracht, er hätte alle vier verloren. Da würde ich sage: In Kroatien, Slowenien und im Kosovo stimmt das. In Bosnien hingegen sind viele Ziele der serbischen Nationalisten mit der Aufteilung durchaus erfüllt.
Ralf Grabuschnig
Hrvatski dio
- Osobni doživljaj: Stanko Horvath o boju u Zagrebu

„U Zagrebu je bilo vrime boja. Kad su se Banski dvori bombardirali, to je bio atentat na predsjednika Tuđmana. A naša klinika je 300 meterov zračna linija. Kad to eksplodira, štimaš, da će ti teka na glavu spast. To su strašne eksplozije. Mi smo morali svi va podrum.“
Stanko Horvath, tada: študent
Predavanja: Ralf Grabuschnig, Michael Schreiber
Intervju ekscerpt : Stanko Horvath/Testimonium
Redakcija i AI-grafika: Konstantin Vlasich
Signacija: Andreas Karall/Valentina Himmelbauer
